HFM9 / HFM11


Projekt HFM9

Wegen der anhaltend negativen Diskussion in einigen Internetforen, habe ich das Projekt ein einfaches, universelles und leicht aufzubauendes Messsystem zu entwickeln gestoppt.
Neue Software wird es auf dieser Webseite nicht geben.
(Einigen "Funkamateuren" würde eine Lektion HAM-Spirit gut tun.)

Projekt HFM11

Der Einstieg in die Programmierung unter LINUX ist für einen Hobbyprogrammierer nicht ganz so einfach. Ich hatte meine ersten Schritte mit Pascal gemacht und bin dieser Sprache bis heute treu geblieben. Mit Delphi steht unter Windows eine leistungsfähige Sprache zur Verfügung, die ich lange genutzt habe, unter LINUX ist es schwieriger, hier dominiert C das Geschehen. Mit einem Open Source Projekt „Lazarus“, das den freien Pascal Compiler fpc nutzt, gibt es nun auch ein ähnlich leistungsfähiges System für Linux und sogar einen Compiler für Windows. So kann man relativ einfach für beide Systeme programmieren. Mein erster Versuch mit dieser Sprache war das CWWave Projekt. Hier konnte ich Erfahrungen sammeln und es reizte der Versuch die NWT Software zu übertragen.

HFM11 ist als Bediensoftware für die Hardware qrpHFM und miniHFM34 gedacht. Die Software steht sowohl für Linux „hfm11lin“ als auch für Windows „hfm11win.exe“ zur Verfügung. Alle anderen Konfigurations- und Hilfedateien sind für beide Systeme gleich. Eine Installation ist nicht erforderlich, einfach alle Dateien in ein Verzweichnis kopieren und dort starten.

Softwareinstallation

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HFM11 (Stand 21.08.2009)


PIC18F2550 Firmware qrpHFM. (Stand 21.08.2009)


PIC18F2550 Firmware miniHFM34


Die Bedienung des Wobbelsystems erfolgt durch das Programm „hfm11win.exe“ bzw. „hfm11lin“. Das PC Programm braucht keine Installation, es wird einfach in ein Verzeichnis kopiert und kann hier, oder über ein Icon auf dem Desktop, gestartet werden. Im gleichen Verzeichnis sollten aber auch die Dateien „default.lng“, enthält alle Konfigurationsdaten, und die Hilfedatei „hfmhelp.htm“ liegen.


Windows

Um die Installation etwas zu erleichtern habe ich aus dem PC Paket eine Version gepackt, die mit einer Setup-Routine ausgestattet ist. Bitte die Liesmich.txt im ZIP Archiv lesen

Windows Setup Version

Für den ersten Start empfehle ich folgende Reihenfolge:
- Die Hardware an das USB Port anstecken.
- Windows startet den USB Gerätemanager, auf die Datei „mchpcdc.inf“ verweisen. Es wird ein COM Port eingerichtet.
- Die Hardware wieder vom USB Anschluss abziehen.
- Das Programm „hfm11win.exe“ ohne Hardware starten und die Fehlermeldung bestätigen.
- Das Registerblatt „Einstellungen“ anklicken und den Button Portsuche betätigen. Es werden alle vorhandenen COM Ports des Rechners aufgelistet.
- Nun die Hardware miniHFM34 wieder anstecken und einen kleinen Moment warten bis der Treiber geladen wurde. (meist nur ein kurzes flackern der HD LED im Rechner, es gibt keine weiteren Meldungen)
- Nochmals den Button Portsuche betätigen. Die Liste der COM Ports ist um einen Eintrag größer. Dies ist die COM Portnummer, die links oben für dieses Gerät verwendet wird.
- COM Portnummer und DDS Taktfrequenz (50000000 bzw. 75000000) in Hertz in die Eingabefelder links oben eintragen.
- Den Knopf „Übernehmen“ zur Übernahme der neuen Einstellungen betätigen. Wenn alles glatt gelaufen ist muss nun beim Betätigen des Knopfes „Version“ die aktuelle Hardwareversionsnummer – mH34 – erscheinen.
- Alle Konfigurationsdaten über das Menü - Datei/Speichern - in die Konfigurationsdatei „default.lng“ speichern. So werden sie bei jedem Programmstart wieder geladen.


Linux

Um die Installation etwas zu erleichtern versuche ich ein RPM Paket zu packen.

Sri, geht schon aber noch nicht ausgiebig getestet. Bitte per E-Mail anfragen

hier kann ich nur für openSuse sprechen, ich denke aber unter den anderen Linux Distributionen geht es ähnlich.
- Alle Dateien in ein Verzeichnis kopieren.
- Hardware an das USB Port anstecken. Das Gerät meldet sich automatisch als CDC RS-232 Emulation an. Man kann das im Info-Zentrum sehen.
- ein Terminal öffnen und sich als root anmelden su root (enter) Passwort für root eingeben
- Kontrolle, durch das Kommando ls /dev/ttyACM* , ob ein Treiber/Port existiert. Dies sind die Ports für die serielle Emulation. Ist nur ein Gerät gesteckt wird es auch nur ein ttyACM0 geben.
- ggf. Ändern der Zugriffsrechte des Ports, damit alle Nutzer zugreifen können mit chmod -v a+rw /dev/ttyACM0 .
- Kontrolle ob alle Konfigurations- und Speicherdateien der hfm11 Programme die richtigen Zugriffsrechte des Benutzers besitzen.
- Den Benutzer wechseln, root verlassen.
- Das Programm „hfm11lin“ starten und die Fehlermeldung bestätigen.
- Das Registerblatt „Einstellungen“ anklicken als COM Port /dev/ttyACM0 und DDS Taktfrequenz (50000000 bzw. 75000000) in Hertz in die Eingabefelder links oben eintragen.
- Den Knopf „Übernehmen“ zur Übernahme der neuen Einstellungen betätigen. Wenn alles glatt gelaufen ist muss nun beim Betätigen des Knopfes „Version“ die aktuelle Hardwareversionsnummer – mH34 – erscheinen.
- Alle Konfigurationsdaten über das Menü - Datei/Speichern - in die Konfigurationsdatei „default.lng“ speichern. So werden sie bei jedem Programmstart wieder geladen.



Diese Prozedur ist natürlich nur einmal pro Rechner durchzuführen. Ist alles richtig eingerichtet geht es danach recht einfach – Hardware anstecken –Programm starten –Messen.

Da ich dasselbe Programm mit unterschiedlicher Hardware verwende, starte ich es mit einer eigenen Kopie der DEFAULT.LNG (beliebiger anderer Name z.B. mini.cfg) gleich mit dem Programm als Parameter. (../../hfm11Win.exe mini.cfg ) In den Kopien sind dann die gerätespezifischen Dinge, wie Schnittstelle, Datengeschwindigkeit DDS-Takt usw., gespeichert.

Hinweis: Link einrichten – Programm suchen – Kopie der *.lng als Parameter anfügen - das Arbeitsverzeichnis auf den gleichen Pfad setzen – Namen für den Link vergeben



Bitte Hinweise und Anregungen an meine E-Mail Adresse.

















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